Pressemitteilung

61. Montagsdemo - Nach der Wahl

Die anstehende "Große Koalition" erfuhr große Kritik bei der 61. Montagsdemonstration in Gera, die diesmal duch Gäste aus Jena und Erfurt verstärkt wurde. Aus gesundheitlichen Gründen entfiel der Moderator Andras Hähle, allerdings nur als Moderator, in der Demonstration befand er sich schon. So konnte Peter Lückmann die Gelegenheit als "Ersatzmann" nutzen und noch einmal daran erinnern, wer Hartz IV und die Agenda 2010 zu verantworten hat und daß das Gegenkonzept wohl heißen müsse Agenda 3010 (30 Stundenwoche bei einem Stundenlohn von 10) und es wohl Alternativen zur Sozialklaupolitik der CDUSPDFDPGRÜNEN-Einheitspartei der BRD gäbe.

Christel Semmisch von der Gewerkschaft NGG berichtete über vielfältige Willkürmaßnahmen von Arbeitgebern gegenüber gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmern, zu denen sich erstere wohl durch die Politik der anstehenden großen Koalition aufgefordert fühlen. Das Ziel der Gewerkschaften sei ein Schulterschluß mit den Sozialbündnissen und mit sowohl sich in Arbeit befindlichen als auch außerhalb der Arbeit befindlichen Bevölkerungsteilen.

Siegfried Heuser aus Jena sprach über das im Grundgesetz verankerte "Recht auf Wohnen" und wies nach, wie dieses durch Hartz IV ausgehebelt wurde und daß auch diesbezüglich sich die Proteste verstärken müssen.

Zur anstehenden Klausur der Initiative für soziale Gerechtigkeit Gera äußerte sich Peter Lückmann kurz folgendermaßen: "Wir bleiben mit unserem Protest auf der Straße".

Nach der 62. Montagsdemonstration am 3. Oktober laden die Initiative für soziale Gerechtigkeit und die Gewerkschaften ab 19.00 Uhr zu einer "Beatkiste" in den "Burgkeller" ein, bei dem die Titel garantiert nach einen 40/60-Verhältnis gespielt werden. DJ ist Thomas Elstner.

Andreas Hähle
Initiative für soziale Gerechtigkeit



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